Der Pergamonaltar
Die Berliner Antikensammlung besitzt ein einzigartiges Denkmal der griechischen Antike.
Der Große Altar wurde im 2. Jh. v. Chr. in der kleinasiatischen Königsresidenz Pergamon errichtet.
Nach seiner Wiederentdeckung im späten 19. Jh. gelangten gemäß Fundteilung ausgewählte Architekturteile
sowie der Skulpturenschmuck des Altars nach Berlin. Sie werden in einer monumentalen Teilrekonstruktion
im Pergamonmuseum präsentiert. Der 113 m lange Sockelfries des Altars, der auch unter den Bezeichnungen
Gigantenfries oder Großer Fries bekannt ist, gilt als Meisterwerk der hellenistischen Bildhauerkunst.
Er zeigt einen an Dynamik und Pathos kaum zu überbietenden Kampf zwischen Göttern und Giganten.
Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel wird das Pergamonmuseum seit 2013 abschnittsweise saniert,
der Saal mit dem Pergamonaltar ist seit Herbst 2014 bis voraussichtlich 2019 geschlossen.
Der Pergamonaltar 3D
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Erforschung, Ausgrabung & Wiederaufbau
Fundamente des Altars nach der Ausgrabung im 19. Jh.
Als im 19. Jh. Kalkbrenner im kleinasiatischen Pergamon (heute Bergama) eine byzantinische Mauer abbrachen, kamen große Skulpturenfragmente zum Vorschein. Der Ingenieur Carl Humann erkannte die Bedeutung der Funde und die ihnen drohende unwiederbringliche Zerstörung. Er wandte sich an die Berliner Museen und gab damit den Anstoß zu der ertragreichsten Grabung in der Geschichte der Antikensammlung. In den Jahren 1878 bis 1886 konnten weite Teile des Burgbergs der hellenistischen Residenzstadt Pergamon ergraben und untersucht werden.
Hierbei entdeckten die Ausgräber auf einer separaten Terrasse des Burgbergs ein mächtiges, annähernd quadratisches Fundament von ca. 35 m Seitenlänge. Es sollte sich als die Grundmauern eines gewaltigen Altars erweisen. Von dessen aufgehender Architektur fanden sich am Ort keine nennenswerten Reste, doch ließen sich Reliefplatten und Architekturteile, die in nachantiker Zeit an anderer Stelle verbaut worden waren, mit der monumentalen Anlage in Zusammenhang bringen.
Um die Rekonstruktion des Altars und die Anordnung der Friesplatten machten sich insbesondere der Architekt Richard Bohn und der Archäologe Otto Puchstein verdient. Ihre Ergebnisse lieferten die Grundlage für einen ersten Wiederaufbau im Vorgängerbau (1901–1909) des Pergamonmuseums. Seit 1930, dem Jahr der Fertigstellung des Pergamonmuseums, wird der Große Altar von Pergamon in einer kompletten Rekonstruktion seiner Westfront zur Schau gestellt. Die Friesplatten der übrigen, im Pergamonmuseum nicht rekonstruierten Altarseiten sind an den gegenüberliegenden Saalwänden untergebracht.
Im Zuge der derzeitigen Grundinstandsetzung des Hauses wird die Altarrekonstruktion sorgfältig restauriert. Die Arbeiten knüpfen an die bereits zwischen 1996 und 2004 erfolgte Restaurierung des Großen Frieses an.
Die Kultstätte
Der Burgberg von Pergamon in einer Rekonstruktion von Richard Bohn (1888)
Als im 2. Viertel des 2. Jhs. v. Chr. der monumentale Pergamonaltar erbaut wurde, richtete man ihm als Standort eine eigene große Terrasse auf dem Burgberg von Pergamon her. Trotz isolierter Lage wurde bei den Baufluchten des Altars offensichtlich Bezug auf den Athena-Tempel genommen, der auf der nördlich angrenzenden, höher gelegenen Terrasse thronte – ein Hinweis darauf, dass der Pergamonaltar mit der Göttin Athena in Verbindung stand.
Diese Vermutung wird durch Reste der Weihinschrift des Altars gestützt, die beim Abbruch eines mittelalterlichen Turmes entdeckt wurden. Trotz erheblicher Lücken lässt ihr Inhalt vermuten, dass der Altar durch König Eumenes II., Sohn des Königs Attalos und der Königin Apollonis, für erwiesene Wohltaten dem Zeus und der siegbringenden Athena geweiht wurde. Zwar sind die Götternamen in der Inschrift nicht erhalten, doch ist diese Adressatenformel gleichlautend häufig auf Weihinschriften im Athena-Heiligtum zu lesen. Für Zeus und Athena spricht schließlich ein weiteres gewichtiges Argument: die herausragenden Kampfgruppen der beiden Götter und ihre prominente Platzierung auf dem Ostfries.
Der eigentliche Opferplatz befand sich oberhalb der Freitreppe im Innenhof des Altarbaus. Zahlreiche Werkstücke des dort aufgestellten Opferpodiums konnten im Zuge der Ausgrabungen geborgen werden und sind ebenfalls im Pergamonmuseum ausgestellt.
Die Architektur des Altars
Grundriss des Pergamonaltars
Der architektonische Entwurf des Pergamonaltars (36,80 x 34,20 m) kombiniert einen massiven Sockelbau mit einem filigranen, von ionischen Säulenhallen umstandenen Oberbau. An der Westseite schneidet eine 20 m breite Freitreppe in den Altar ein. Sie vermittelt zwischen dem Niveau der Altarterrasse und dem hoch gelegenen Innenhof, dem kultischen Mittelpunkt des Pergamonaltars.
Als selbstständiger Teil des architektonischen Aufbaus prägt der 113 m lange Gigantenfries die Gestalt des Unterbaus. Er erhebt sich auf einem niedrigen Podium und wird an der Unterseite von einem komplizierten Fußgesims sowie an der Oberseite von einem weit auskragenden Deckgesims gerahmt. Mit einer Höhe von 2,30 m umläuft der Gigantenfries alle vier Altarseiten und schmückt zudem die Wangen (Risalite) der Freitreppe.
Den Übergang zwischen Freitreppe und Altarplattform markieren eine querliegende Kolonnade sowie eine Reihe von Säulenpfeilern. Durchschritt man sie, so gelangte man zu einem langrechteckigen Opferpodium im offenen Innenhof. Die Wände des Hofes sind durch einen weiteren Relieffries, den sog. Telephosfries aufwendig geschmückt. An mancher Unfertigkeit dieses Frieses, der in seinen Abmessungen deutlich hinter dem Gigantenfries zurückbleibt, lässt sich erkennen, dass der Pergamonaltar nie ganz vollendet worden ist.
Der gesamte Pergamonaltar besteht aus Marmor. Das Material musste aus weit entfernt liegenden Steinbrüchen herangebracht und den 335 m hohen Burgberg emportransportiert werden.
Das Bildprogramm
Zeus im Kampf gegen Porphyrion und zwei jugendliche Giganten
Der Große Fries zeigt eine erbarmungslose Schlacht zwischen Göttern und Giganten, den Nachkommen der Erdmutter Ge. Es ist ein ungleicher Kampf: Die olympischen Gottheiten, unterstützt von den Göttern des Tages und der Nacht, des Schicksals und des Meeres, erringen dank der Hilfe des Herakles einen überlegenen Sieg. Die aufbegehrenden Giganten, die durch Schlangenbeine, Tierköpfe und gewaltige Flügel als ganz und gar unmenschlich charakterisiert sind, werden vernichtend geschlagen.
Die Darstellung der Gigantomachie, des Kampfes zwischen Göttern und Giganten, hat eine lange Tradition in der griechischen Kunst. Man verstand sie als Sinnbild für den Sieg der Ordnung und Vernunft über das Chaos und den frevelhaften Übermut. Im Fall des Pergamonaltars könnte das Bildthema – über die grundsätzliche sittliche Bedeutung hinaus – jedoch auch auf das historische Geschehen der damaligen Zeit Bezug genommen haben: Die Errichtung des Altars in der Regentschaft König Eumenes II. fiel in eine unruhige Phase des Umbruchs. Auseinandersetzungen um die Machtpositionen im zerfallenden Alexanderreich sowie erfolgreiche Abwehrschlachten gegen einfallende Kelten prägten den Erfahrungsschatz der Pergamener und riefen beim Anblick des Großen Frieses wohl Erinnerungen wach.
In denkbar größtem Kontrast zum Schlachtgetümmel auf dem Großen Fries steht die Darstellung des zweiten, deutlich kleineren Frieses des Pergamonaltars. An den Wänden des hoch gelegenen Innenhofes schildert der sog. Telephosfries in ruhiger Erzählweise die Lebensstationen des gleichnamigen Helden. Telephos wurde als Stammvater des pergamenischen Königshauses verehrt.
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Pergamonmuseum
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10117 Berlin
PROJEKT „PERGAMONALTAR 3D“
Projektleitung
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Fraunhofer IGD, Abteilung Digitalisierung von Kulturerbe
Andreas Bienert
Staatliche Museen zu Berlin, Digitale Sammlungen und Dokumentation
Andreas Scholl
Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung
Visualisierung / 3D Modellierung
Fraunhofer IGD, Abteilungen Digitalisierung von Kulturerbe (CHD) und Visual Computing System Technologies (VCST)
Texte
Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung
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Stand: Juni 2018